MyCPU - Fotogalerie          


Ich hatte das große Glück mich dieses Jahr (2006) auf der Messe "Hobby und Elektronik" in Stuttgart auf dem Messestand des Computerclub CC86 präsentieren zu können. Lustiger Weise kannten viele der Besucher schon meine CPU - und zwar aus dem Internet :-)


Die MyCPU und ich auf dem Messestand des Computerclubs Heilbronn. www.cc86.org


Viele Besucher interessierten sich für den Selbstbau-Computer.


Auch die ganz jungen konnten es nicht lassen, ihre Nase in die Technik zu stecken.


Diese beiden Stände (C64 und Go!64) waren unsere direkten Nachbarn auf der Messe.





Das MyCPU-System mit der alten MyCPU v1.0, sogar mit "Grafikkarte" und VGA-Monitor. Dabei handelt es sich um keinen Fake! Das System läuft so wie es auf dem Tisch steht.


Das MyCPU-System nochmal in Nahaufnahme. Von links nach rechts: Die CPU v1.0 (fünf Platinen), der Interruptcontroller (zwei Platinen), der Multi-I/O-Adapter (drei Platinen), die "Grafikkarte" (sechs Platinen). Hinten rechts: statische "Festplatte" (512kb SRAM bestückt, zwei Platinen), links daneben die Karte mit den Betriebssystem-Eproms und dem Arbeitsspeicher, und das Netzteil.


Ein älteres Bild vom MyCPU-System, damals noch mit LCD.



Hier ist nun ein Bild von mir in meiner "Wirkungsstätte". An diesem Schreibtisch entstehen sämtliche Ideen, nur der PC ist manchmal etwas zu schwachbrüstig (AMD K6-2 marke Eigenbau, aber der hat ja dank des MyCPU-Systems bald eh ausgedient ;-))
Vor mir liegt das in alle Einzelteile zerlegte (noch unvollständige) MyCPU-System. In der Hand halte ich meine Diplomarbeit, ein Auf- steckboard mit einer Ethernet-Schnittstelle für ein DSP-Starter-Kit von Texas Instruments. (Ja, ich kann auch feine SMD-Technik löten ;-)





Die MyCPU v2.1 im Detail


Die MyCPU 2.1 in ihrer vollen Schönheit. Auf dem Foto ist zu erkennen, wie die fünf Platinen übereinander gestapelt werden. Die Steckverbinder sind sehr teuer und nur schwer zu bekommen.


Hier ist das Bus-Interface abgebildet. In der oberen Hälfte ist die Takterzeugung und die Reset-Logik, und unten sind unter anderem die fünf Multifunktions-Register.
Diese Platine beherbergt den Programmzähler ("PC") und die Adressierungslogik. Die Widerstände werden zur Terminierung der Taktleitungen benötigt.

Auf dieser Platine ist die ALU realisiert. Rechts sind die drei Register für die beiden ALU-Eingänge und den Ausgang. Oben in der Mitte sind die Register für die Flags. Unten sind die drei Eproms, die die Berechnungstabellen enthalten.
Dieses Foto zeigt die Ablaufsteuerung. Die drei Eproms enthalten den Microcode, und unten links sind der Microcode-Zähler abgebildet. Rechts ist die gesamte restliche Steuerungslogik, z.B. für Interrupts und laden des OP-Codes.

Dieses ist die mit Abstand langweiligste von allen Platinen :-)
Sie dient nur zur Dekodierung der Takt- und Output-Enable-Signale.




"Screenshots"



So meldet sich das MyCPU-System nach dem Einschalten. Der Startbildschirm sollten demjenigen, der schonmal den Emulator ausprobiert hat, bekannt vorkommen ;-)


Das MyCPU-System lässt sich auch im "C64-Modus" betreiben, und zwar mit einer Bildschirmauflösung von 80x25 Zeichen. Doch lassen sich leider nur Basic-Programme ausführen...


Auf einer alten C64-Demodiskette von 1978 habe ich dieses Spiel gefunden. Da es in reinem Basic geschrieben ist, brauchte ich es nichteinmal an seine neue Umgebung anpassen. Dank des in die Grafikkarte eingebauten C64-kompatiblen Zeichensatzes sieht es sogar wie original aus, nur bleibt die rechte Hälfte des Bildschirms immer leer...




Bilder vom LCD 40x4



So meldet sich das MyCPU-System nach dem Einschalten.


Nach der Eingabe des DOS-Befehls "dir" sieht man den Inhalt der Ramdisk. Momentan ist nur das Spiel "Tic Tac Toe" gespeichert.



An dieser Stelle nocheinmal vielen Dank an Christian Karsten und Jörn Stübner, die für mich die Fotos gemacht haben.