Steckbrief          

Name Dennis Kuschel
Geburtsdatum 3. April 1976
Wohnort Baden-Württemberg
Größe 1,78m
Gewicht 76kg
Augenfarbe grau-blau
Haarfarbe dunkelblond
Hobbies Entwicklung von Hard- und Software, Musik hören (nur Musik, die elektronisch erzeugt wurde), lesen (nur Fachzeitschriften, für ganze Bücher habe ich keine Zeit), Tanzen (Standard / Disco)



Lebenslauf

Schon als Kind interessierte ich mich für alles elektrische. Als sechsjähriger tauschte ich mit einem Klassenkameraden Süßigkeiten gegen ein defektes Taschenradio. Noch am gleichen Tag funktionierte das Radio wieder, und ich experimentierte fleißig damit rum (z.B. habe ich den Flugfunk abgehört und einen zusätzlichen Lautsprecher angeschlossen). Als ich gerade lesen konnte (2. Klasse Grundschule), gingen wir mit der Klasse in die Bibliothek, und das erste Buch was ich mir auslieh, handelte über Elektronik. Zu Weihnachten wünschte ich mir dann Leuchtdioden und Widerstände, und da mein Vater mir sogar ein Sortiment Transistoren und Kondensatoren schenkte, konnte ich dann einen Wechselblinker aka "monostabile Kippstufe" bauen (ich war damals gerade 8 Jahre alt). Mir konnte damals keiner bei meinen Experimenten helfen, da sich niemand in meiner Familie mit Elektronik auskannte. Auch fertige Elektronik-Baukästen gab es damals noch nicht, man musste sich alles selber zusammen suchen. Als ich aufs Gymnasium kam, wurden von der Schule aus Arbeitsgemeinschaften (AGs) angeboten. Ich machte bei der Computer-AG mit und lernte auf dem Commodore 64 die Programmiersprache LOGO. Mit 13 Jahren bekam ich dann endlich meinen eigenen C64, mit 15 verkaufte ich mein erstes Programm. Nach der 10. Klasse entschloss ich mich, nicht mein Abitur zu machen, da es die Fächerkombination, die ich gerne wählen wollte, so nicht gab. Stattdessen machte ich eine Ausbildung zum Physikalisch Technischen Assistenten. Während meiner Ausbildung lernte ich die Programmiersprache C++, und das erste, was ich mit meinen neuen Programmierkenntnissen tat, war das Rechnernetzwerk der Schule zu knacken (Novell-Netz). Der Admin guckte ziemlich blöd aus der Wäsche, als ich mich vor seinen Augen mit seinem Passwort einloggte ;-). In der Schule gab es viele technisch sehr versierte Lehrer. Mein Physikalische-Chemie-Lehrer hatte die Idee, einen Computergesteuerten Brutschrank für biologische Bakterienkulturen zu bauen, und fragte mich, ob ich das nicht machen wolle. Glücklicherweise veranstalteten die Bremer Stadtwerke damals einen Wettbewerb und suchten junge Leute mit innovativen Ideen, so dass die Finanzierung des Projektes gesichert war. Ich weiß nicht mehr genau, ob ich den Wettbewerb gewonnen habe, jedenfalls kam mein Physikalische-Chemie-Lehrer auf die Idee, mich auch bei Jugend-Forscht teilnehmen zu lassen (das war 1997). Eigentlich hatte ich ja gar keine Lust dazu, und dementsprechend schlecht war auch meine Präsentation am JuFo-Stand. Umso überraschter war ich dann, dass ich gleich zwei Preise gewann: den ersten Preis Technik und den zweiten Preis Energietechnik. Nach Jugen-Forscht begann ich mit meinem Elektrotechnik-Studium an der FH Bremen. Nebenbei jobbte ich bei der Firma Algo Vision und lernte, wie man Gerätetreiber unter Windows NT und Linux programmiert. Für die Diplomarbeit habe ich zwar etwas länger gebraucht als vorgesehen, aber dass ist ja auch kein Wunder, da ich zeitgleich mit dem Design meiner CPU begonnen habe. Die Diplomarbeit konnte ich dennoch mit der Note 1,0 abschließen. Von Juni 2002 bis Juni 2006 habe ich dann bei einem großen Elektronik-Konzern in Bremen gearbeitet, und heute lebe und arbeite ich im schönen Baden-Württemberg.

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